Premiere: „Tag der Sauna“ in Deutschland

Viele öffentliche Saunabäder machen mit!

Sauna-Botschafterin Nina Ruge moderiert Pressekonferenz

Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur Sauna als Gemeinschaftserlebnis und als Ausdruck eines gesunden Lebensstils

Premiere für den „Tag der Sauna“ am 24. September: Unter dem Motto „Sauna verbindet.“ beteiligen sich viele Saunabetriebe in ganz Deutschland mit Aktionen an diesem Ereignis. Ziel ist es, die Sauna noch populärer zu machen und Randthemen wie die Sauna als soziales Netz und als Gemeinschaftserlebnis mehr zu beleuchten. Der Deutsche Sauna-Bund ist der Initiator der Veranstaltung.

Nina Ruge
Foto: Jaqueline Krause-Burberg

Den Auftakt zum „Tag der Sauna“ macht eine zentrale Pressekonferenz in der neuen Sauna-und Wellnessanlage Vabali Spa in Berlin. Mit dabei sein wird Nina Ruge, die Sauna-Botschafterin 2014. Die bekannte Fernsehmoderatorin wird über ihre Einstellungen zu Sauna und Wellness berichten und die Veranstaltung leiten. Die Ergebnisse der für den „Tag der Sauna“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragungsstudie der Gesellschaft für angewandte Sozialforschung (GEFAS) stellt Dr. Wolfgang Settertobulte vor. Untersucht wurden die aktuellen gesundheitlichen und sozialen Motive für den Saunabesuch.

Danach ist Saunabaden heute anerkannter Bestandteil der Alltagskultur in Deutschland und beliebter als je zuvor: Zwei Drittel der Deutschen kennen die Sauna aus eigener Anschauung. Sie ist attraktiv in allen Altersgruppen, bei Frauen wie bei Männern. Besonders die unter 35-Jährigen gehen zunehmend gern in die Sauna und sehen sie vor allem als „Wellness“ im Sinne von Erholung und Wohlbefinden. Der regelmäßige Saunabesuch ist am häufigsten in der Gruppe des späten Erwerbsalters, bei den 51- bis 65-Jährigen, zu verzeichnen. Die ältere Generation sieht die Sauna vor allem als gesundheitsorientiertes Angebot und erhofft sich dadurch Vorteile für das eigene gesundheitliche Wohlbefinden.

Der Deutsche Sauna-Bund hat den „Tag der Sauna“ unter das Motto „Sauna verbindet.“ gestellt. Die GEFAS-Untersuchung hat dazu vier spezifische Einstellungen ermittelt:

  1. Sauna als gemeinschaftliches Erlebnis und als „statusbefreiter“ Raum der Begegnung
  2. Wellness als Saunamotiv
  3. Sauna als Kurzurlaub vom Alltag
  4. Sauna als Ausdruck eines gesunden Lebensstils

Die Ergebnisse im Einzelnen:

(zu 1)
40 Prozent der befragten Personen stimmen der Aussage zu, dass „Sauna ein gemeinschaftliches Erlebnis“ ist. Für  sporadische Nutzer spielt diese Sichtweise jedoch eine deutlich untergeordnete Rolle. Erst eine häufige oder regelmäßige Saunanutzung führt zu einer hohen Zustimmung bei 68,3 Prozent der Männer und 57,9 Prozent der Frauen.

Der Aussage „Statussymbole zählen dort nicht viel, wo Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft weitgehend unbekleidet miteinander umgehen“ wurde von 56,2 Prozent der Männer und von 48,9 Prozent der Frauen bejaht. Diese Erfahrung teilen aber deutlich häufiger Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen: Männer zu 80,5 Prozent und Frauen zu 78,9 Prozent.

Dass die Sauna ein sozialer Ort ist, der Gelegenheit bietet, „um Beziehungen zu Freunden, Partnern oder Bekannten zu pflegen“, finden vor allem regelmäßige Saunabesucher:
58,5 Prozent der Männer und 31,6 Prozent der Frauen. Wer das Saunabaden nicht aus eigener Erfahrung kennt oder nur selten eine Sauna besucht, ist in dieser Frage deutlich skeptischer.

(zu 2)
Grundsätzlich wird von einem überwiegenden Teil der Deutschen – 74,4 Prozent - die Sauna mit Wohlbefinden in Verbindung gebracht, egal ob sie in die Sauna gehen oder nicht. Alle Befragten (100 Prozent), die regelmäßig saunabaden, teilen diese Erfahrung.  

(zu 3)
„Sauna ist Urlaub vom Alltag“. Dies bejahen 60,8 Prozent der Menschen im Haupterwerbsalter, wohl weil in dieser Lebensphase die Sauna als Ort der Erholung besonders geschätzt wird. Auch hier das gleiche Muster: Regelmäßige Saunabesucher stimmen dieser Bewertung deutlich häufiger zu, Frauen (94,7 Prozent) sogar noch mehr als Männer (90,5 Prozent).

(zu 4)
In der eher normativen Einschätzung, ob „Saunabaden als Ausdruck eines gesunden Lebensstils“ angesehen werden kann, stimmen die Geschlechter nahezu überein: 48,7 Prozent der Männer und 47, 3 Prozent der Frauen. Gehen die Befragten regelmäßig in die Sauna, bejahen sie diese Einschätzung zu 90,2 Prozent (Männer) und zu 88,9 Prozent (Frauen). Der weit überwiegende Teil der regelmäßigen Saunabesucher betrachtet den Saunabesuch als festen Bestandteil ihres gesunden Lebensstils. Wer diese kontinuierlichen Erfahrungen nicht oder noch nicht gemacht hat, ist in dieser Frage eher überwiegend unschlüssig.

Fazit: Die Sauna ist längst im „Mainstream“ der deutschen Alltagskultur angekommen. Das Image der Sauna ist überaus positiv. Die Suche nach Wohlbefinden steht heute im Mittelpunkt eines Saunabesuchs. Gesundheit und Sauna definieren sich subjektiv zumeist über „Wellness“ und den „Kurzurlaub vom Alltag“. Wer über die nötige Erfahrung verfügt und regelmäßig in die Sauna geht, bejaht auch zu einem hohen oder sehr hohen Prozentsatz, dass Sauna „ein gemeinschaftliches Erlebnis“ ist und ein ‚statusbefreiter‘ Raum der Begegnung“. Die langjährige „Sauna-Sozialisation“ bewirkt außerdem, dass regelmäßiges Saunabaden ganz selbstverständlich als „Ausdruck eines gesunden Lebensstils“ angesehen wird.

Wer noch unschlüssig oder skeptisch ist, sollte die Sauna einfach einmal ausprobieren. Der „Tag der Sauna“ und die Aktionen der beteiligten Saunabetriebe sind der ideale Anlass dafür!

Kontakt:

Deutscher Sauna-Bund e.V., Bielefeld
Hans-Jürgen Gensow
Tel.: 0521/ 9 66 79-18
Fax: 0521/ 966 79-19
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www.saunabund.de
www.saunaindeutschland.de