SAUNA. Mit Herz und Verstand!

Das neue Motto ist auf das Miteinander der Gäste in öffentlichen Saunaanlagen ausgerichtet. Es geht um die notwendige Einhaltung von Baderegeln und erwünschten Verhaltensweisen für einen erholsamen Saunaaufenthalt, aber auch um den höflichen, respektvollen Umgang untereinander. Wenn in Deutschland etwa 15 Millionen Menschen in den gut 2.100 öffentlichen Saunabädern unbekleidet saunabaden, sind geschriebene und ungeschriebene Grundsätze unerlässlich, sind Herz und Verstand gefordert!

Von der gründlichen Körperreinigung vor dem ersten Saunagang über das untergelegte Liegetuch in den Schwitzräumen oder das Abduschen vor Benutzung des Tauchbeckens bis hin zur Nichtreservierung von Ruheliegen oder der Beachtung des Fotografierverbotes reichen die Vorgaben der Badeordnung.

Mehr im Sinne eines Saunaknigge geht es beim Verzicht des Austausches von Zärtlichkeiten oder von lauten Gesprächen im Saunaraum. Dabei lässt sich feststellen, dass das Saunabaden von der allgemeinen Zunahme von Rücksichtslosigkeiten in unserer Gesellschaft erstaunlicherweise noch nicht so betroffen ist. Dies darf sich auch nicht ändern!

Deshalb wird der Sauna-Bund zum Motto wieder einen umfangreichen Leitfaden mit interessanten Aktionsvorschlägen für seine Mitglieder zusammenstellen. Die Medien werden das Thema sicher gern aufgreifen, denn besonders zu Beginn der Saunasaison wird häufig über das richtige Saunaverhalten informiert. Davon profitiert nicht zuletzt die weitere Verbreitung der Sauna in Deutschland.